Hier ist ein weiterer interessanter Film aus der vergangenen Wunderwelt der Mechanik: Der Lehrfilm “The Construction of a Light Aircraft” aus dem Jahr 1943 zeigt, wie man aus ein paar Rohren und ein paar Quadratmetern Stoff ein echtes Flugzeug bauen kann. Eine Piper Cub.
Nichts gegen Elektronik – aber Mechanik hat irgendwie mehr Magie…
Jaja, die Fussball WM…
Gucke ich auch – aber nicht nur. Es gibt ja auch noch anderes. Kunst zum Beispiel. Dieses Wochenende lief wieder 48 Stunden Neukölln. Aber es lief ohne mich. Stattdessen habe ich mir zwei tolle Architektur Ausstellungen im Pfefferberg angesehen.

Pfefferberg: Tchoban Foundation
Den Anfang machte eine Ausstellung mit grandiosen Architekturzeichnungen von Lebbeus Woods in der Tchoban Foundation. Der schmale Neubau auf dem Pfefferberg Gelände ist an sich schon eine Schau. Die Fassade aus hochwertigem Beton ist mit Fragmenten aus Architekturzeichnungen verziert und im Inneren ist es nicht weniger interessant und edel.
Die Zeichnungen waren noch eher Kunst, als Architektur. Es handelte sich nämlich nicht um konkrete Entwürfe, sonden eher um Ideen, Illustrationen oder Moods. Sie erinnern teilweise an Entwürfe für Fantasy Filmsets oder Szenen aus Cyberpunk Romanen und sind technisch einfach brilliant. Die Ausstellung wird noch bis zum 03.10.2014 gezeigt und ist mit €5,- Eintritt recht wohlfeil, zumal mir freundlicherweise das Fotografieren ohne Blitz erlaubt wurden.

Pfefferberg – Aedes
Wesentlich näher an der Realität waren die Ausstellungen, die in der Aedes Galerie ebenfalls auf dem Pfefferberg Gelände gezeigt wurden. In der Ausstellung “New Moscow – Urban Development by International Competitions 2012-2014” wurden Wettberwerbsentwürfe für zwei große Vorhaben in Moskau gezeigt:
Direkt neben dem Kreml und dem Roten Platz an der Moskva liegt eine große Brachfläche, für den die Neuplanung des Zaryadye-Parks ausgelobt wurde. Gezeigt wurden die Entwürfe der fünf Finalisten.
Ein weiterer Wettbewerb galt der Neuplanung des Staatlichen Zentrums für Zeitgenössische Kunst (NCCA). Auch hier wurden die Entwürfe der fünf Finalisten gezeigt.
Noch konkreter war die Ausstellung zu den Besonderheiten des kommunalen Wohnungsbaus in Wien mit dem Titel “Gemeinde baut – Wiener Wohnbau 1920 bis 2020”. Neben den bekannten Großsiedlungen des soganannten “Roten Wien” zwischen 1918 und 1934 gab es Interessantes zu den Nachkriegsvorhaben unter jeweils veränderten Zielsetzungen. Verblüffend ist der extrem hohe Anteil des Kommunalen Wohnungsbaus, der bis 1990 bei sagenhaften 38% lag, zu denen nochmals knapp 20% genossenschaftlicher Wohnungsbau kommen.
Die Ausstellungen sind alle wirklich empfehlenswert und haben einen schönen Bogen von vollkommen fiktiven Zeichnungen über interessante Entwürfe bis hin zu realen Gebäuden geschlagen.
Dirk Ollmetzer | Saturday, 7 June 2014 |
Golf
Heute Morgen haben wir eine 9 Loch Runde auf der ersten Hälfte des Sepp Maier Platzes in Pankow gespielt. Das Wetter war eigentlich schon zu warm. 30 Grad und knallende Sonne sind nicht so toll, wenn man über den Platz geht – ich mag es lieber bei 20 Grad. Aber wir haben rechtzeitig angefangen und schön war es trotzdem.
Das Ergebnis war… nun sagen wir mal, ich habe mich über 3-4 richtig schöne Schläge und einen tollen 8m Putt gefreut. Ansonsten ist noch sehr viel Luft nach oben.
Als ich vor ein paar Jahren überlegte Golf zu lernen, war der Platz in Pankow noch sehr kahl und wenig einladend. Heute war ich angenehm überrascht, wie sehr sich der Bewuchs gemausert hatte. Der Abschlag an Loch 4 war sogar schon ziemlich zugewachsen und das Rough ist überwiegend derartig “rough”, dass man den Ball eigentlich gleich als verloren deklarieren kann, wenn man dort reingespielt hat.
Gerne demnächst wieder.
Dirk Ollmetzer | Thursday, 5 June 2014 |
Gizmos,
Misc
Gestern habe ich zum ersten Mal gefunkt. Genauer: Gestern habe ich zum ersten mal am Amateurfunk teilgenommen. Mit dem Ausbildungsrufzeichen DN3CCC (Delta November Drei Charly Charly Charly) haben wir den Ablauf einer typischen Sprechfunkverbindung mit unserem Ausbilder DC4LW (Delta Charly Vier Lima Whiskey) geübt und natürlich auch entsprechend Protokoll geführt.
Ich nehme also an einem Kurs zur Vorbereitung der Amateurfunkprüfung teil. Seit meiner Führerscheinausbildung vor 28 Jahren hat mir nicht mehr so der Kopf geraucht. Die Menge an Gesetzen und Vorschriften, technischen Dingen, Formeln und Abkürzungen scheint einem am Anfang schier zu erschlagen. Dass die Frequenzen, Abkürzungen und Länderkennzeichen keiner erkennbaren Logik folgen, macht die Sache nicht einfacher.
Und dann kommen mir auch noch Erinnerungsfetzen aus meiner Kindheit dazwischen.
Die falsche Buchstabiertafel
Um Missverständnisse bei schlechter Übertragungsqualität zu vermeiden, werden Buchstaben im Funkverkehr als ganze Worte durchgegeben. Für den Buchstaben N wird gemäß NATO-Alphabet das Wort “November” verwendet. Anstatt “November” fällt mir allerdings häufig zuerst “Nordpol” ein und anstatt “Romeo” kommt mir “Richard” in den Sinn.
Nachdem ich mich ein paar mal darüber gewundert habe, weshalb diese Synapsen bei mir im Hirn schon verkabelt sind, fiel mir ein woher ich dieses Alphabet (es ist übrigens DIN 5009) habe.
Nie gelernt – trotzdem im Kopf
Als ich ungefähr 5 Jahre alt war, haben sich meine Oma und meine Mutter abwechselnd um mich gekümmert, weil sie beide im Schichtdienst bei der Polizei in der Nachrichtenübermittlung arbeiteten. Daher war ich manchmal zur “Übergabe” für ein paar Minuten mit in der Dienststelle.
Manchmal konnte man dort im Hintergrund den Polizeifunk hören. Wenn z.B. ein Autokennzeichen überprüft werden sollte, fing das meist mit “Heinrich” an – ich komme eben aus Hannover.
Als Kind hat mich das alles nicht sonderlich interessiert und bewusst zugehört habe ich damals bestimmt nicht, aber dennoch blieb mir die halbe DIN Buchstabiertafel im Kopf.
Verblüffend!
Jetzt muss ich das nach 41 Jahren wieder loswerden und dafür die NATO Tafel im Kopf behalten.
Vor ein paar Tagen hatte ich darüber berichtet, dass George RR Martin seine Geschichten noch immer auf einem alten DOS PC schreibt (“Why I still use DOS” und warum ich das sehr gut verstehe) und heute habe ich selber einen dazu passenden Neuzugang in meiner kleinen Retrocomputer Sammlung zu verzeichnen.
Einen waschechten 9 Nadel Matrixdrucker aus dem Jahr 1984: Ein Star Gemini-10x mit Centronics Interface und einer zusätzlichen Anschlussbox für den Commodore 64.

Drucker mit Papierproblem
Der Drucker hat sowohl eine Friktionswalze, als auch einen Traktorantrieb für Endlospapier. Die sehr robuste Druckmechanik, speziell einige Teile der Papierführung, erinnert noch an Schreibmaschinen. Originellerweise nutzt der Drucker auch Standard Farbbänder von Schreibmaschinen. Ersatz sollte also vergleichsweise einfach zu bekommen sein. Der Drucker funktioniert tadellos, ist aber etwas zickig, wenn die Papierzuführung nicht exakt im richtigen Winkel steht, wie man an dem zerknäulten Papier in dem Bild oben sehen kann.
Ausprobiert habe ich ihn bis jetzt am Amstrad NC 100, einem tragbaren, A4 großen Schreibcomputer von 1992 (siehe “Amstrad NC100 – Tastaturtransplantation“) und an einem Compaq Portable III, einem 9 Kg schweren, tragbaren PC mit orangefarbenem Gas-Plasma Display von 1987 unter MS-DOS 3.1.

Compaq Portable III
Speziell die Kombination aus Star Drucker und Compaq Computer fühlt sich irgendwie “richtig” und solide an. Kein Vergleich mit den Teilen, die man heute in den Elektronikmärkten bekommt und die qualitativ eher an Joghurtbecher erinnern. Allerdings hat der Compaq damals auch weit über 10.000 DM gekostet und der Star lag bestimmt auch oberhalb von DM 1.000,- …
Diese Woche fand in Freiburg wieder die OXID Commons statt. Wie in den letzten Jahren (2011, 2012, 2013) war ich auch 2014 wieder beim “eCommerce Klassentreffen” und habe mir das obligatorische T-Shirt von Oxid und einen schicken Hoodie von SysEleven abgeholt. Von den Textilien abgesehen, war auch in diesem Jahr der Mix aus Menschen, Geschäft und Technik anregend.

Ankunft im Süden
Menschen – nettes Wiedersehen
Neben der Konferenz am Donnerstag und der Uncoference am Freitag sind vor allem die informellen Treffen und Gespräche am Rande interessant. Da die Anreise von Berlin nach Freiburg recht aufwändig ist, kam ich – wie auch viele Bekannte, ehemaligen Kollegen und Geschäftspartner – bereits am Vorabend an. Bei schönstem Sommerwetter traf man sich zur Einstimmung auf einen entspannten Plausch in der Altstadt.

Freiburg, Martinstor

Treffen am Vorabend
Geschäft – es wird ernst
Trotz noch immer wachsender Umsätze, waren sich dennoch viele der Anwesenden einig, dass die Gründerzeit im E-Commerce so langsam vorbei ist. Die Branche ist erwachsen geworden, was man im Guten an der immer höheren Professionalität der Beteiligten bemerkt. Gleichzeitig bedeutet das aber auch steigenden Wettbewerb und Verdrängung. Daher war die Suche nach möglichen Alleinstellungsmerkmalen und klarer Marktpositionierung ein spannendes Thema. Jahrelange Daueroptimierung macht Online Shops eben auch sehr ähnlich, wie ein Beispiel erschreckend deutlich machte:
Es wurden Kategorieseiten von drei bekannten Kleidungsmarken nebeneinandergestellt – allerdings ohne den Headerbereich mit Logo zu zeigen. Die Seiten waren nahezu identisch. Layout, Farbpalette, Styles und selbst die Kleidung konnte man eigentlich nicht auseinander halten. Wenn man nicht erkennt, wofür eine Marke steht, bleibt sie aber auch nicht im Gedächtnis, wie eine Studie unter Käufern zeigte. Auf die Frage, wo sie denn bestellt hätten, haben die meisten nicht etwas wie es das Publikum erwartet hatte mit “Zalando” oder “Amazon” geantwortet, sondern mit “Idealo”. Leider ist Idealo gar kein Shop, sondern ein Portal für Preisvergleiche. Johannes Altmann brachte es in seiner launigen Art auf den Punkt:
“Ich habe bei Idealo bestellt, dann kam der DHL Mann. Und dazwischen? Öhhh, war irgendwie Strom…”
Technik – viel Bewegung
Die technischen Vorträge während der Konferenz überzeugten mich leider weniger. Manchmal waren sie nicht wirklich technisch, einmal dachte ich sogar “Thema verfehlt, bitte setzen”. Eine Meinung, die ich auch von anderen Teilnehmern häufiger hörte, war, dass die technischen Vorträge besser ebenso wie die Businessvorträge auf Deutsch gehalten werden sollten. Durch den Zwang zum Englisch werden viele Vorträge sehr zäh – selbst wenn das Thema an sich spannend ist.
Auf der Unconference am Freitag scheint Englisch hingegen kein Problem zu sein. Dort sind die Techniker unter sich und verstricken sich schnell in lebendige Diskussionen.

Unconference - Abstimmung über die Themen

Unconference - Themen
Für die Unconference hatte ich einen Vortrag zum Thema “Content Workflow” vorbereitet. Leider fiel er aufgrund zu geringen Interesses bei den Entwicklern aus. Vielleicht sind sie auch einfach nicht das richtige Publikum für dieses Thema, dass eher das Category Management anspricht.
Im Bereich Technik gab es dieses Jahr ohnehin eine unerwartete Fülle interessanter Neuheiten und Ankündigungen.
Frontend
Die Standardoberfläche “Azure” soll aktualisiert und auf responsive Design umgestellt werden.
Unterbau
Der technische Unterbau von Oxid wird sich ebenfalls ändern. Mit dem nächsten Major Release wird eine schrittweise Migration auf Symfony2 stattfinden. Das Symfony2 und das bisherige Oxid Framework nicht allzuviele Gemeinsamkeiten haben, bin ich gespannt, wie der Umbau ohne große Schmerzen vonstatten gehen soll.
Backend
Die Diskussion um “Admin 2.0” hatte in den letzten Jahren so langsam den Status eines Running Gags bekommen. Doch nun wird es scheinbar ernst: Oxid wird ein neues Administrationsbackend bekommen. Dabei geht es nicht nur um ein optisches Auffrischen, sondern um bessere Unterstützung der Arbeitsabläufe, mehr Interaktivität und Flexibilität. Das Administrationbackend auf der Basis von angular.js und REST Services wird sich – falls gewünscht – nun auch leicht auf einem separaten Server betreiben lassen.
Tools
Die Entwickler sollen bessere Tools an die Hand bekommen, um Module in höherer Qualität und besserer Verträglichkeit untereinander entwickeln zu können. Es wird eine nue VM auf der Basis von Vagrant und Puppet geben.
Performance
Ein echtes Highlight für Shops mit extrem hohen Anforderungen an Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ist die Vorstellung von Foxx. Hierbei handelt es sich um einen optimierten Katalogserver auf der Basis von Elasticsearch und Symfony2, der Oxid teilweise ersetzt und gleichzeitig einen Full Page Cache überflüssig macht. Yatego.de setzt Foxx bereits ein. Das Produkt habe ich mit großem Interesse betrachtet, weil ich seinerzeit bei CBR ein ähnliches Konzept anstelle eines Varnish einsetzen wollte.
Um die zweieinhalb Tage zusammenzufassen: Handel ist Wandel und es bleibt spannend. Unter dem Strich hat sich auch dieses Jahr wieder die Reise nach Freiburg gelohnt.
Gerade macht die Aussage von George RR Martin, dem Autor von Game of Thrones, die Runde, dass er auf einem völlig veralteten Rechner schreibt (siehe BBC Artikel). Er nutzt Wordstar 4.0 auf einem Rechner unter MS-DOS.
Kopfschütteln und Lachen
Bei vielen wird er damit auf Missverständnis stoßen. In dem unten gezeigten Interview schütten sich die Zuhörer aus, vor Lachen. Er selber bezeichnet sich als Dinosaurier und bedient damit (auch optisch) das Klischee von dem alten Mann, der irgendwie stehen geblieben ist und den alten Zeiten nachtrauert.
Nicken und Zustimmung
Der Eindruck täuscht. Ich halte Martin nicht für rückständig, sondern für zielorientiert. Er fokussiert sich auf das Ziel, eine Geschichte zu schreiben. Dazu benutzt er das Werkzeug, das ihn am besten dabei unterstützt. Martin ist der Meinung, dass dieses alte System wesentlich besser dafür geeignet ist, als moderne Software auf neuen Rechnern. Als Begründung führt er vor allem die automatische Rechtschreibkorrektur an, die regelmässig seine Texte zerschreddert. Das führte im Internet zu wohlmeinenden Kommentaren, wie bei Office die Rechtschreibkorrektur auszuschalten ist. Diese Kommentare gehen aber eigentlich am Problem vorbei, denn Martin hat recht. Er ist in diesem Fall der Experte. Wer hier eindeutig nicht Experte ist:
- Börsenanalysten, die Softwarefirmen bewerten
- Marketing Spezialisten von Software Firmen
- Produktmanager von Software Firmen
- User Interface Designer bei Software
Die o.g. Personengruppen haben zum Ziel, ständig neuen Umsatz zu erzeugen, indem sie ständig neue Software auf dem Markt bringen.
Martin hingegen will nur ein möglichst effizientes Werkzeug zum Schreiben. Er sagt “I like Wordstar 4.0. It’s a word processor that does everything I need. And it does nothing else” und bringt damit eine zunehmend problematische Entwicklung auf den Punkt:
Die digitalen Werkzeuge werden schlechter
Die Autokorrektur ist nur ein Beispiel unter vielen: Ständige Ablenkung durch aufpoppende Nachrichten, Update Meldungen, E-Mails, Twitter Nachrichten und so weiter. Permanente Nerverei durch Antiviren Software, Firewalls, Zwangsupdates, Bedienoberflächen, die alle paar Monate geändert werden, Daten die man nicht mehr lokal speichern kann, gültige URLs, die der Browser nicht akzeptiert, weil sie nicht mit www anfangen oder mit .com aufhören.
Zwang, Besserwisserei, Bevormundung, Überfrachtung, wohin man auch sieht. Und weil Computer mittlerweile in so ungefähr alles eingebaut werden, gibt es auch keine reifen Produkte mehr. Immer muss irgendwas upgedatet und ausgebessert und nachgerüstet werden. Junge Leute von heute wissen vermutlich gar nicht, dass man ein Produkt früher fertig entwickelt hat, bevor man es auf den Markt brachte.
In der Vergangenheit, haben uns Computer viel Nützliches gebracht: Bessere Produkte durch präzise Fertigung, Saubere Motoren und Heizungen durch bessere Steuerung, demokratisierung der Medienproduktion und so weiter.
Ich werde aber das Gefühl nicht los, dass sich die Entwicklung der Nützlichkeit vor einiger Zeit den Höhepunkt erreicht hat und nun eher wieder sinkt.
Gibt es neben Peak Oil vielleicht auch Peak Digital – den Zeitpunkt, ab dem es mit der Nutzung digitaler Güter wieder abwärts geht?
Nachdem ich mein kleines Spiel Colorflood für den Commodore 64 fertiggestellt hatte, lud mich Dr. Stefan Höltgen ein, darüber einen Vortrag an der Humboldt Universität zu halten. Gestern Abend war es dann soweit. Im Signallabor des Fachbereichs Medienwissenschaften sprach ich vor kleiner, aber interessierter Runde über die Entstehung des Spiels.

Ollmetzer erzählt...
Ich sprach von der Motivation, weshalb ich mich heuzutage (wieder) mit alter, einfacher Technik auseinandersetze, über Ziele und die Herangehensweise, sowie natürlich über die technische Umsetzung. Im Anschluss wurden dann noch einige Runden auf den vorbereiteten C64 und C128 gespielt. Den Abend ließen wir dann gemeinsam mit Fachgeprächen bei einem gemütlichen Umtrunk in einem nahegelegenen Restaurant ausklingen.
Dirk Ollmetzer | Saturday, 3 May 2014 |
Unterwegs
“Hey, wir haben ein langes Wochenende – lass uns doch mal nach Berlin fahren…”
Achso – ich bin ja schon da. Ich wohne sogar hier. Macht nix. Langes Wochenende, Sonne und Galleryweekend. Dazu noch lieber Besuch aus Finnland mit dem man durch die Kunstszene rund um die Auguststrasse schlendert. Da fühlt man sich schnell wie ein Tourist in der eigenen Stadt.
Irgendwie hatte Berlin Mitte heute auch südländischen Flair; Die Sonne, massenweise Menschen, jeder kleine Platz, jede winzige grüne Ecke mit Stühlen bestückt auf denen es sich Leute zu Kaffee, einem Bier oder einer Weinschorle gemütlich gemacht haben.
Dann kann ich ja auch ganz ungeniert die typischen Touristenfotos machen. Einmal rund um die Galerien in der Auguststrasse – bittesehr…

Mitte - Joachimstrasse

Mitte - Gipsstrasse

Mitte - vor Clärchens Ballhaus

Kunst heute sogar in der Kirche

Mitte - Auguststraße
In dem ganzen Gedränge kann es natürlich auch leicht passieren, dass einem das Haustier abhanden kommt. Falls also jemand das vermisste Einhorn findet…

Einhorn vermisst
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